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Unfallrente

Versicherungsnehmer einer privaten Unfallversicherung, erhalten ab einem bestimmten Invaliditätsgrad eine monatliche Rente. Mit dieser ist dafür gesorgt, dass der Versicherungsnehmer im Falle einer Invalidität, die zur Folge hat, das man keinen Beruf mehr ausüben kann, finanziell abgesichert ist. Die Unfallrente wird ein Leben lang bezahlt.

In welchen Fällen bekommt man die Unfallrente?
Der Versicherungsnehmer erhält von der Unfallversicherung eine Unfallrente, wenn der Invaliditätsgrad mindestens 50 Prozent beträgt. Nur wenige Versicherungsunternehmen bieten bereits eine Unfallrente ab einem Invaliditätsgrad von 35 Prozent an.

Wie hoch ist die Unfallrente?
Die Höhe der Unfallrente ist abhängig vom ausgewählten Leistungspaket der Unfallversicherung. Je höher das Leistungspaket ist, desto höher ist in der Regel auch die monatliche Rente. Ab einem Invaliditätsgrad von 90 Prozent erhält der Versicherungsnehmer von den meisten Versicherungsunternehmen eine Rente in doppelter Höhe.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden, um die Unfallrente zu bekommen?

Um die Ansprüche auf die Unfallrente geltend machen zu können, muss die Invalidität auf einen Unfall zurückzuführen sein. Die Invalidität darf also zum Beispiel nicht die Folge einer Stoffwechselkrankheit sein. Der Invaliditätsgrad muss durch einen Arzt festgestellt und als schriftlicher Nachweis dem Versicherungsunternehmen innerhalb von 15 Monaten nach dem Unfall vorgelegt werden, sonst können die Ansprüche auf die Unfallrente nicht anerkannt werden.

Der Anspruch auf die Unfallrente erlischt ebenfalls, wenn sich der Versicherungsnehmer absichtlich verstümmelt oder einen Suizidversuch unternommen hat und dadurch gesundheitliche Folgeschäden erlitt.