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Übergangsleistungen

Die so genannten Übergangsleistungen sind ein besonders wichtiger Bestandteil der Unfallversicherung. Nach einem Unfall kann es teilweise einige Zeit in Anspruch nehmen, bevor der Arzt den Invaliditätsgrad des Patienten feststellen kann. Dennoch muss in diesem Zeitraum eine Behandlung stattfinden. Aus diesem Grund gibt es die Übergangsleistungen. Das heißt, nachdem sich der Unfall ereignet hat, hat der Versicherungsnehmer bereits Anspruch auf Leistungen der Unfallversicherung.

Wann werden Übergangsleistungen bezahlt?
Die Übergangsleistungen werden bezahlt, wenn der Versicherungsnehmer nach einem Unfall, gesundheitlich eingeschränkt ist, sodass die geistige oder körperliche Leistungsfähigkeit für mehr als 6 Monate nach dem Unfall zu 50 Prozent eingeschränkt ist. Die Übergangsleistungen werden auch dann bezahlt, wenn der Versicherungsnehmer die Chance hat wieder gänzlich gesund zu werden. Die Übergangsleistung dient unter anderem dazu Rehamaßnahmen zu bezahlen.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden, um die Übergangsleistungen zu erhalten?
Der Unfall muss dem Versicherungsunternehmen spätestens nach dem siebten Monat mitgeteilt werden, um die Übergangsleistungen in Anspruch nehmen zu können. Der Versicherungsnehmer muss einen schriftlichen Nachweis darüber vorlegen, das sein geistiger oder körperlicher Zustand innerhalb der sechs Monate zu mindestens 50 Prozent eingeschränkt war. Dazu wird ein Arzt den Versicherungsnehmer untersuchen und einen schriftlichen Nachweis ausstellen, der möglichst umgehend dem Versicherungsunternehmen vorgelegt werden muss. Das heißt, die Übergangsleistungen können auch nachträglich durch die Unfallversicherung erstattet werden.