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Kurkosten-Beihilfe

Bei einigen Versicherungsunternehmen zählt die Kurkosten-Beihilfe nicht zu den Basis-Leistungen der Unfallversicherung, wobei es selbstverständlich auch Ausnahmen gibt. Bei vielen Versicherungsunternehmen muss die Kurkosten Beihilfe jedoch innerhalb der Unfallversicherung zusätzlich versichert werden.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden, um die Kurkosten-Beihilfe zu bekommen?
Zunächst muss die Kurkosten-Beihilfe abgeschlossen worden und Vertragsbestandteil der Unfallversicherung sein. Die Kurkosten-Beihilfe wird dann bei Bedarf bis zur vertraglichen vereinbarten Versicherungssumme ausbezahlt. Damit die Beihilfe bezahlt wird, muss dem Versicherungsunternehmen ein schriftlicher Nachweis über die Notwendigkeit der Kur vorgelegt werden. Diesen stellt der behandelnde Arzt aus. Die Kur muss innerhalb von drei Jahren, nachdem der Unfall geschehen ist, in Anspruch genommen werden. Zudem wird die Kurkosten-Beihilfe nur bezahlt, wenn die Kur über einen Zeitraum von mindestens drei Wochen stattfindet. Die Kurkosten Beihilfe, kann also nur beantragt werden, wenn diese aufgrund einer Folgeerkrankung, die auf einen Unfall zurückzuführen ist notwendig ist.

Zu den Leistungen der Kurkosten-Beihilfe gehören keine Rehabilitationsmaßnahmen. Einen Teil der Kur bezahlen auch die gesetzlichen Krankenkassen. Die Unfallversicherung kommt in der Regel für die Kosten auf, die nicht von den Krankenkassen übernommen werden. Die Kurkosten Beihilfe ist somit eine ergänzende Leistung.