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Kosmetische Operationen

Kosmetische Operationen nach einem Unfall, gehören in der Regel nicht zu den Basis-Leistungen der Unfallversicherung. Das heißt, diese Leistung muss im Rahmen der Unfallversicherung zusätzlich abgeschlossen werden. Welche Operationen dabei übernommen werden, bzw. bis zu welcher Kostenhöhe, ist abhängig vom ausgewählten Zusatztarif. Die meisten Versicherungsunternehmen passen den Umfang der kosmetischen Operationen mit steigender Höhe der zu leistenden Beiträge an.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden, um die Leistungen in Anspruch nehmen zu können?
Eine Kostenerstattung für kosmetische Operationen wird selbstverständlich nur übernommen, wenn diese mit der Unfallversicherung abgeschlossen wurde. Der Versicherungsnehmer erhält eine Kostenerstattung für kosmetische Operationen, wenn der Körper so entstellt ist, dass es eine nachhaltige Beeinträchtigung des äußeren Erscheinungsbildes darstellt, die für den Patienten nicht vertretbar ist. Die Kosten für die Operation werden nur dann übernommen, wenn die Entstellung auf einen Unfall zurückzuführen ist.

Dauer der Leistung

Die kosmetischen Operationen müssen spätestens drei Jahre nach dem der Unfall geschehen ist, durchgeführt worden sein. Wenn der Versicherte das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, wird die Frist bis zum 21. Lebensjahr verlängert. In den Leistungen sind neben den kosmetischen Operationen auch die Kosten für Medikamente, Arzthonorare und weitere Heilmittel, die vom Arzt angeordnet wurden, bis zur vertraglich vereinbarten Versicherungssumme enthalten. In den Leistungen sind allerdings nicht die Kosten für Erholungsreisen, Krankenpflege und Nahrungsmitteln enthalten.