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Invaliditätsleistung

Die Unfallversicherung enthält in der Regel immer eine Invaliditätsleistung. Die Höhe der Leistung ist abhängig vom ausgewählten Leistungspaket der Unfallversicherung. Je höher die Beitragssätze sind, desto höher ist für gewöhnlich auch die Zahlung der Invaliditätsleistung.

Wann wird die Invaliditätsleistung bezahlt?
Wenn der Versicherungsnehmer aufgrund eines Unfalls dauerhaft invalid wird, muss die private Unfallversicherung eine Invaliditätsleistung bezahlen. Um diese in Anspruch nehmen zu können, muss der Versicherungsnehmer die Invalidität dem zuständigen Versicherungsunternehmen, spätestens 15 Monate nach dem der Unfall geschehen ist, melden. Um den Anspruch auf die Invaliditätsleistung geltend machen zu können, muss der Versicherungsnehmer sich vom Arzt einen schriftlichen Nachweis einholen. Dieser Nachweis muss dann dem Versicherungsunternehmen zugestellt werden.

In welchen Fällen wird keine Invaliditätsleistung bezahlt?
Die private Unfallversicherung bezahlt keine Invaliditätsleistungen, wenn der Versicherungsnehmer ein Jahr, nachdem der Unfall geschehen ist, an den Unfallfolgen stirbt. In diesem Fall kann jedoch an die Hinterbliebenen eine einmalige Todesfallsumme ausbezahlt werden. Voraussetzung hierfür ist selbstverständlich, dass mit dem Vertrag der Unfallversicherung auch Todesfallleistungen abgeschlossen bzw. vertraglich vereinbart wurden.

Sollte die Todesursache nicht auf den Unfall zurückzuführen sein, ist das Versicherungsunternehmen dazu verpflichtet, die Invaliditätsleistung zu bezahlen. In diesem Fall wird die Höhe der vereinbarten Invaliditätsleistung in der Regel in einer Summe an die Hinterbliebenen ausbezahlt.

Wie wird die Invaliditätsleistung ausbezahlt?
Die Invaliditätsleistung kann sowohl in einer Summe, als auch in einer monatlichen Rente ausbezahlt werden. Die Höhe der Leistung lässt sich aus dem Grad der Invalidität und der vertraglich vereinbarten Summe ausrechnen. In den meisten Unfallversicherungen wird vereinbart, dass der Versicherungsnehmer ab dem 65. Lebensjahr, sofern er einen Unfall mit Folgeschäden hatte, eine monatliche Rente erhält.