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Bergungskosten

Die so genannten Bergungskosten sind in der Regel Bestandteil der Unfallversicherung. Die Bergungskosten sind dabei meistens in Höhe von 2.500, – Euro bis zu 5.000,– Euro in den Basis-Leistungen der Unfallversicherung enthalten. Darüber hinaus ist es möglich die Bergungskosten gegen Aufpreis für einen höheren Wert zu versichern, der sich dabei dann meist auf maximal 20.000,– Euro beläuft, was jedoch auch abhängig von den Versicherungsunternehmen ist.

Die Versicherung der Bergungskosten sorgt dafür, dass der Versicherungsnehmer im Falle eines Unfalls die Kosten für Such-, Rettungs- oder Bergungseinsätze nicht selbst übernehmen muss. Das heißt, die Kosten, die bei diesen Einsätzen entstehen können, werden durch die Bergungskostenversicherung aufgefangen. Außerdem sind in den Leistungen der Bergungskosten auch die Kosten enthalten, die eventuell für eine Spezialklinik aufgebracht werden müssen.

Zusätzlich buchbare Leistungen
Die Bergungskosten können gegen einen höheren Beitrag noch aufgestockt werden. So ist es zum Beispiel möglich, Auslandsunfälle zusätzlich abzusichern. Unter anderem werden dann Kosten für die Heimfahrt- oder Unterbringungskosten durch die Bergungskosten aufgefangen.

Bei einem Unfall im Inland, der zum Tod führt, werden durch zusätzlich vereinbarte Leistungen, die Kosten für die Überführung zum letzten Wohnsitz übernommen. Das Gleiche gilt für Auslandsunfälle.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden, um die Leistungen in Anspruch nehmen zu können?
Die Leistungen der Bergungskosten können nur in Anspruch genommen werden, wenn Such-, Rettungs- oder Bergungseinsätze von öffentlichrechtlichen oder privatrechtlichen organisierten Rettungsdiensten durchgeführt wurden. Dazu zählen unter anderem Transporte in ein Krankenhaus oder eine Spezialklinik, die in nächster Nähe zum Unfallort liegen. Der Aufenthalt in einer Spezialklinik muss dabei von einem Arzt angeordnet worden sein.