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Versicherungen
 

Risikogruppen

Die Unfallversicherung wird in zwei Gefahrengruppen unterteilt – die Gruppe A und die Gruppe B.

Die Gefahrengruppe A
Bei der Gruppe A handelt es sich um alle Erwerbstägigen, die einen Beruf ausführen, der nicht in den Bereich Handwerk fällt oder den Versicherungsnehmer nicht körperlich fordert. Damit sind also alle Personen gemeint, die in kaufmännischen oder verwaltenden Bereichen tätig sind. Dazu zählen unter anderem Ärzte, Apotheker, Rechtsanwälte, Schneider, Fotografen aber auch Schüler und Studenten usw.

Die Gefahrengruppe B
Zur Gruppe B gehören alle Erwerbstätigen, die einen Handwerksberuf ausüben oder körperlich gefordert werden sowie Menschen, die mit ätzenden giftigen oder explosiven Stoffen arbeiten. In diese Gruppe gehören unter anderem Sportlehrer, Kellner, Berufskraftfahrer und -beifahrer, Tänzer, Angehörige der Polizei, der Feuerwehr, der Post, Forst-, Steuer- und Zollverwaltung usw.

Menschen, die in diesen Berufen tätig sind, sollten unbedingt eine private Unfallversicherung abschließen. Darüber hinaus ist die Unfallversicherung auch für Kinder, Hausfrauen und Rentner von großer Bedeutung, da diese nur durch die gesetzliche Unfallversicherung geschützt sind, wenn überhaupt. Die gesetzliche Unfallversicherung kommt jedoch nur für Unfälle auf, die am Arbeitsplatz, in der Schule, im Kindergarten oder vom dem Weg dorthin oder auf dem Rückweg geschehen. Ein Großteil der Unfälle geschehen jedoch nicht bei der Arbeit, sondern in der Freizeit und bei alltäglichen Tätigkeiten außerhalb der Arbeitszeit wie zum Beispiel im Haushalt oder bei Gartenarbeiten. Alle diese Unfälle sind nicht durch die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert, sondern müssen durch die private Unfallversicherung abgedeckt werden.