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Progression

Das Leistungsmodell der Progression bringt sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich. Diese Vor- und Nachteile sollten Versicherungsnehmer, bevor sie die Unfallversicherung abschließen gut miteinander vergleichen und abwägen

Was ist die Progression?
Bei der Progression handelt es sich um ein Leistungsmodell der Unfallversicherung, das zusätzlich zur Versicherung abgeschlossen werden kann. Unter der Progression versteht man, dass die Leistungen der Unfallversicherung dynamisch ansteigen, je schwerer die Verletzung ist. Je höher der Invaliditätsgrad ist, desto höher sind also auch die Leistungen, die das Versicherungsunternehmen bezahlt.

Vorteile der Progression
Die Progression bringt den Vorteil mit sich, das bei sehr hohen Invaliditätsgraden eine dementsprechend hohe Versicherungssumme ausgezahlt wird. Zudem ist es durch die Progression möglich, die versicherte Invaliditätssumme zu senken, was zusätzlich die zu leistenden Beiträge des Versicherungsnehmers senkt. Wenn die gleiche Versicherungssumme gewählt wird und die Summe ohne Progression versichert ist, sind die zu zahlenden Beiträge für den Versicherungsnehmer höher. Durch die Progression, lässt sich also der vom Versicherungsnehmer zu zahlende Beitrag senken.

Nachteile der Progression

Die Progression macht sich erst ab einem Invaliditätsgrad in Höhe von 25 Prozent bezahlt. Bei niedrigen Invaliditätsgraden erhält der Versicherungsnehmer nur eine geringe Leistung durch die Unfallversicherung. Dafür lassen sich durch die Progression Beiträge für die Unfallversicherung sparen, was jedoch nicht immer von Vorteil ist.